Veterinärdiagnostik

PKD (polycystic kidney disease) bei Katzen

Dezember 2004: Die PKD der Katze (polycystic kidney disease) ist nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand eine dominant vererbte Erkrankung, die zu bläschenartigen Veränderungen der Nieren, aber auch anderen Bauchhöhlenorganen führt. Dominante Vererbung bedeuted, dass ein Elternteil zur Weitervererbung der Krankheit an die Nachkommen genügt. Konnten Erbträger zunächst nur durch Ultraschalluntersuchung ermittelt und von der Zucht ausgeschlossen werden, kann auf Grund einer neuen wissenschaftlichen Publikation vom Herbst 2004 ein neuartiger Gentest (PKD1) die Erbkrankheit sofort nach der Geburt feststellen.
(Lyons et al., J. Am. Soc. Nephrol. 15: 2548–55, 2004)

Methode der Untersuchung:
Direkte DNA-Sequenzierung (Goldstandard im Vergleich zu RFLP)

Dauer der Untersuchung:
maximal 2 Wochen nach Probeneingang.

Untersuchungsmaterial:
EDTA- bzw. Heparin-Blut oder Maulschleimhautabstriche (MHA). Ein kostenloses Probennahmeset wird zur Verfügung gestellt.

Anmerkung:
Wissenschaft befindet sich ständig im Fluß. Die hier wiedergegebene wissenschaftliche Information bezieht sich auf den Kenntnisstand, der Publikationen in international anerkannten Fachzeitschriften zu dem Zeitpunkt der Drucklegung zu entnehmen ist. Eine Gewährleistung der Richtigkeit wissenschaftlicher Daten kann grundsätzlich nicht übernommen werden. Zur Verfügung gestellt von der Firma Medigenomix.

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